Vor dieser Frage stehen wir alle einmal. Wahlweise beim nächsten Umzug, aber auch bei der allgemeinen Renovierung oder der Umgestaltung des Badezimmers. In diesem Ratgeber möchten wir auf einige Kriterien eingehen und Tipps geben, wie der richtige Waschbeckenunterschrank seinen Weg ins heimische Bad findet.

Die erste Frage: Was passt, was nicht?

Bevor es sich überhaupt lohnt, verschiedene Waschtische oder Waschbeckenunterschränke auszuwählen, muss die Kernfrage geklärt werden. Wie groß ist der vorhandene Platz im Bad? Muss der Waschbeckenunterschrank möglichst schmal gehalten werden, weil sich die Wasseranschlüsse zwischen der Badewanne und der Toilette befinden? Oder steht gar eine breite Wand zur freien Verfügung, sodass sogar ein Waschtisch mit einem Doppelwaschbecken integriert werden kann? In Eigenheimen und Eigentumswohnungen, deren Badezimmer soeben modernisiert werden, bietet sich noch eine weitere Überlegung an. Vielleicht ist es möglich, einen frei stehenden Waschtisch aufzustellen. Hierfür sollten die Wasseranschlüsse jedoch unter den Bodenfliesen verlegt werden können. Nicht weniger wichtig für die korrekte Entscheidung sind die Wasseranschlüsse. Üblicherweise sollten sie genormt sein, das heißt, in der üblichen Höhe aus der Wand ragen. Gerade in Altbauten oder Häusern, in denen die Badezimmer längere Zeit nicht überarbeitet wurden, ist dies jedoch nicht der Fall. Daher gilt: Unbedingt die Höhe und die Breite der Wasseranschlüsse ausmessen – und mit der Rückwand und dem Ausschnitt des gewünschten Waschbeckenunterschranks vergleichen.

Die zweite Frage: Welcher Stil gefällt mir?

Längst ist das heimische Badezimmer kein reiner Feuchtraum mehr. Es ist zum Wohlfühltempel geworden, soll die Sinne anregen und abends zu entspannenden Bädern oder Duschen einladen. Um diese Ansprüche zu erfüllen, sollte das Bad einen gewissen Stil aufweisen. In diesem Ratgeber möchten wir keine Stilrichtungen hervorheben. Das wäre nicht richtig, denn der eine bevorzugt rustikale und „altmodische“ Möbel, der andere wünscht sich hingegen ein Bad, dessen Mobiliar den Bauhausstil aufzeigen. Wichtig ist, dass der Waschbeckenunterschrank mit dem restlichen Mobiliar zusammenpasst. Gibt es eventuell eine Badmöbelserie? Oder soll sich der Waschtisch vom üblichen Mobiliar abheben und einen Stilbruch darstellen? In diesem Fall ist Geschick gefragt. Ein Stilbruch ist immer möglich – doch darf er nicht zu stark ins Auge stechen oder sich gar mit dem restlichen Inventar beißen.

Die dritte Frage: Welches Material soll ich wählen?

Der überwiegende Teil der Waschbeckenunterschränke besteht aus Holz. Ob nun mit einer Melaminbeschichtung versehener Pressspan oder Naturholz zum Einsatz kommt, ist letztlich eine Geschmacks- und Preisfrage. Attraktiv und langlebig sind zudem Möbelstücke, deren Fronten oder Schubladen teilweise mit Glas oder Metall versehen sind. Solche Waschbeckenunterschränke wirken gleich modern, bieten aber bei transparenten Glasfronten nur einen eingeschränkten Stauraum. Überaus empfehlenswert sind allgemein Waschtische und Waschbeckenunterschränke mit höhenverstellbaren Standfüßen. Sie ermöglichen, dass der Waschbeckenunterschrank optimal auf die Höhe des Waschbeckens angepasst werden kann.

Die vierte Frage: Wozu nutze ich den Waschbeckenunterschrank?

Sind die Türen geschlossen, wirkt das Bad aufgeräumt. So oder ähnlich denken viele Personen. Der Waschtischunterschrank oder der Waschbeckenunterschrank unterstützen gar diese Denkweise. Vor dem Kauf sollte daher unbedingt überlegt werden, wozu der Schrank dienen soll. Sind viele Kosmetikartikel, Hygieneprodukte und Wellnessprodukte vorhanden, die sonst die Ablagen im Bad einnehmen? Für einen solchen Fall eignen sich Waschbeckenunterschränke mit Schubladen. Mit einer praktischen Ordnungshilfe versehen, bringen sie selbst in die ausgiebigste Kosmetiksammlung Ordnung. Sollen hingegen eher Putzmittel, Handtücher oder Toilettenpapier im Waschtischunterschrank einen Platz finden, bietet sich ein Schrank mit mehreren Regalböden an.

Der Tipp für kleine Bäder

Unabhängig vom Stil und der Ausstattung des Waschtischunterschranks möchten viele Menschen ihr Bad optisch vergrößern. Das gelingt gut mit hängenden Waschbeckenunterschränken. Sie sind meist länglich gehalten und haben häufig das Waschbecken direkt integriert. Da diese Waschtischunterschränke jedoch nicht auf den Boden gestellt, sondern schwebend an der Wand aufgehängt werden, wirkt das Bad durch die Freifläche gleich größer. Übrigens vereinfachen solche Möbel das Putzen. Weder der Staubsauger noch der Feudel bleiben an den Standfüßen hängen.

Auf die Qualität achten

Es hat Sinn, beim Waschbeckenunterschrank nicht unbedingt das günstigste Modell zu wählen. Unabhängig vom Preis sollte jeder vor dem Aufbau darauf achten, ob die Melaminbeschichtung intakt oder Echtholz vollständig lackiert ist. Da der Waschtischunterschrank automatisch mit Feuchtigkeit in Berührung kommt, quillt das ungeschützte Holz sonst rasch auf – und ein neuer Schrank muss her. Wer hingegen gleich zu Beginn einige Euro mehr in den Waschtischunterschrank investiert, spart auf lange Sicht gesehen deutliche Summen ein.

Der Hersteller Posseik stellt mit dem Waschbeckenunterschrank Modena ein sehr attraktives und modernes Badmöbelstück vor. Grundsätzlich handelt es sich bei dem Unterschrank um ein Möbel, welches aus der gleichnamigen Badmöbelserie Modena stammt. Mit einer recht ungewöhnlichen Optik weiß der Schrank auf sich aufmerksam zu machen. Der Korpus ist in Weiß gehalten, wobei sowohl die obere Abdeckung wie auch der Boden nach vorne hin geschwungen ist und leicht über die Front hinaussteht. Die Front selbst hält der Hersteller in einem dunklen Anthrazit, welches sich der Hochglanzoptik bedient. Abgerundet wird die Optik durch eine mittig eingesetzte Tür, die durch ein teiltransparentes Glas beschrieben wird. Doch nicht allein die Optik des Waschbeckenunterschrank ist modern, auch die Aufteilung der einzelnen Stauräume überrascht. Für größere Produkte und Hygieneartikel steht ein hinter der die gesamte Höhe des Schranks beschreibende Tür zur Verfügung. Seitlich befinden sich jeweils zwei kleine Schubladen und jeweils eine weitere kleinere Tür. Hygieneartikel, Kosmetika, Rasierzubehör und sogar Putzmittel finden in diesem Waschbeckenunterschrank sicherlich einen neuen Stammplatz. Die Griffe der Türen und der Schubladen bestehen aus Metall. Zusätzlich ist der Waschbeckenunterschrank Modena von Posseik rollbar.

Das Material:

Für den Schrank verwendet der Hersteller MDF. Die Frontteile des Schranks besitzen eine Hochglanzbeschichtung in Anthrazit, die Seitenteile, der Boden sowie die obere Abschlussplatte sind in Weiß gehalten. Die Tür des Schranks besitzt einen teilweise satiniertes Glaselement mit Musterungen.

Die Größe:

Der Waschbeckenunterschrank Modena von Posseik ist 60 Zentimeter breit, besitzt eine Höhe von 64 Zentimetern und eine Tiefe von 30 Zentimetern. Die Größe des Siphonausschnittes orientiert sich an den üblichen Größenverhältnissen.

Der Aufbau:

Auch bei diesem Waschbeckenunterschrank handelt es sich um ein Möbelstück, welches zerlegt geliefert wird. Der Hersteller legt eine ausführliche Aufbauanleitung bei. In unserem Test mussten wir feststellen, dass sich der Aufbau durchaus als schwierig gestalten kann. Zwar lässt sich der Korpus leicht zusammenbauen, doch die vier Schubladen erfordern ein wenig handwerkliches Geschick. Gerade das Einsetzen der Schubladenschienen ist recht kompliziert und kostet Zeit. Wer sich den Unterschrank zulegt, sollte möglichst einen Helfer für den Aufbau parat haben und sich auf eine Aufbauzeit von mindestens anderthalb Stunden einstellen. Problematisch erwies sich in unserem Selbstversuch die Rückwand des Schranks. Diese umfasst die komplette Schrankhöhe und besitzt keinerlei Ausschnitte. Je nach Ausstattung des Badezimmers und der Platzierung der Wasseranschlüsse muss die Rückwand also selbst ausgeschnitten werden. Jedoch lässt sich der Schrank ebenso gut ohne die Rückwand verwenden. Eine weitere Problematik ergibt sich aus den nicht vollständig vorgebohrten Löchern in der Tür. Allerdings verzichtet der Hersteller auf die Bohrung, um Fehler beim Aufbau zu vermeiden. Positiv ist, dass die Türanschläge beidseitig angebracht werden können.

Qualität:

Qualitativ lassen sich gegen den Waschbeckenunterschrank keine Einwände erheben. Die Beschichtung der MDF-Platten ist vollständig und sorgfältig verklebt, die Rollen funktionieren und teilweise wird der Schrank noch mit einer Schutzfolie beklebt, die Transportschäden verhindern soll.

Fazit:

Obwohl der Waschbeckenunterschrank Modena von Posseik eine schöne Optik hat und sich hervorragend in moderne Bäder einfügt, kommt er bei uns nur für den fünften Platz infrage. Dies liegt mitunter daran, dass die Rückwand weder halbhoch gefertigt ist, noch einen Ausschnitt besitzt. Hierunter leidet das Preis-Leistungs-Verhältnis, da ein Badmöbelstück in dieser Preisklasse nicht noch vom Käufer nachbearbeitet werden sollte. Zudem dauerte und der Aufbau deutlich zu lange. Ungeübte Käufer, die wenig Erfahrung mit der Selbstmontage von Möbelstücken haben, könnten bei den Schubläden durchaus in Schwierigkeiten geraten. Ein weiteres Manko betrifft die große Tür des Schranks, die selbst bei einer sauberen Montage nicht komplett schließt. Diese Problematik lässt sich zwar mit einem Türmagneten lösen – doch sollte eine solche Eigenleistung wiederum bei einem Badschrank dieser Preisklasse nicht notwendig sein. Insgesamt empfehlen wir den Waschbeckenunterschrank Modena von Posseik für Personen, die handwerklich geübt sind, gerne komplizierte Möbelstücke aufbauen und keinerlei Einwände haben, selbst noch Mal Hand anzulegen. Qualitativ hingegen haben wir nichts zu bemängeln. Positiv bewerten wir zudem, dass der Schrank aus einer Badezimmermöbelserie stammt, was das einheitliche Einrichten des Bads erlaubt.

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Das Modell:

Der Waschbeckenunterschrank Mezzo orientiert sich am modernen und italienischen Design. Die dunklen Seitenteile sowie die dunkle Abdeckplatte umrahmen die weißen Türen. Um die Optik nochmals aufzuwerten, nutzt der Hersteller Trendteam eine Tiefziehung in den beiden Türen sowie einen dunklen Streifen, der den Blick auf sich zieht. Durch die weit oben angebrachten Türgriffe lässt sich der Schrank bequem öffnen. Der Innenraum besteht aus einem einfachen Stauraum, sogar mit einem zusätzlichen Einlegeboden. In der oberen Abdeckplatte befindet sich eine ausreichend bemessene Aussparung für den Siphon. Auch dieses Modell besitzt keine verstellbaren Füße, wodurch der Schrank auf unebenen Böden mitunter leicht wackeln kann.

Das Material:

Der komplette Schrank besteht aus einem robusten Holzwerkstoff. Die Türen wurden mit einem weiß-braunen Holzdekor versehen, die Seitenteile sowie der obere Boden weist eine braune Beschichtung auf. Die Holzfarbe der dunklen Beschichtung orientiert sich an dunkler Eiche. Die Türgriffe des Unterschranks bestehen aus Metall.

Die Größe:

Mit einer Höhe von nur 56 Zentimetern passt der Waschbeckenunterschrank Mezzo problemlos unter tiefe Waschbecken. Die Breite ist mit 60  Zentimetern angenehm schmal, auch die Tiefe von nur 34 Zentimetern bietet zwar genügend Stauraum, nimmt aber im Bad wenig Platz ein.

Der Aufbau:

Auch diesem Waschbeckenunterschrank lag eine ausführliche Anleitung bei. Der Hersteller fügte genügend Schrauben und Scharniere bei, sodass der Aufbau an sich kein Problem darstellte. Sehr positiv sind die absolut korrekt vorgebohrten Löcher anzuführen. Durch die Vorbohrung gelingt der Aufbau im Handumdrehen. Bei einem unserer beiden Testschränke waren jedoch die Bohrungen der Türscharniere nicht zu einhundert Prozent identisch, sodass die Türen nun nicht genau auf einer Höhe sind. Allerdings handelt es sich um einen Unterschied von wenigen Millimetern, die erst auf den zweiten Blick auffallen. Um den Regalboden einzulegen, bietet der Schrank drei Bohrungen. Leider befinden sich die Bohrungen so, dass das Regalbrett relativ mittig sitzt, wodurch größere Flaschen nicht im Innenraum verstaut werden können.

Die Qualität:

In diesem Punkt konnten wir höchstens die nicht ganz stimmigen Bohrungen der Türscharniere anführen, denn sonst macht der Waschbeckenunterschrank Mezzo einen hervorragenden Eindruck. Selbst das Hochglanzdekor an der Front weist keinerlei Schäden auf, die einzelnen Bauteile sind ausreichend verleimt und zusammengebaut ist der Schrank sehr stabil.

Unser Fazit:

An diesen Waschbeckenunterschrank konnten wir unser Herz verlieren. Der einzige Grund, weshalb es der Schrank nur auf den dritten Rang schaffte, ist der im Gegensatz zu den beiden Erstplatzierten der deutlich höhere Preis. Dafür bietet der Waschbeckenunterschrank Mezzo eine außergewöhnliche Optik, die mit ihrem Detailreichtum begeistert. Die tiefen Rillen in den Türen verleihen dem Schrank einen eleganten Charme, der durch den dunkelbraunen Streifen nochmals betont wird. Dieser Waschtischunterschrank eignet sich sowohl für kleine als auch für große Bäder, die selbst bereits die Farben Weiß oder Braun widerspiegeln. Doch selbst in farblich abweichenden Bädern ist dieser Schrank gut vorstellbar. Allerdings sollte vor dem Kauf die Höhe des Waschbeckens gemessen werden. Da der Waschtisch keine verstellbaren Füße besitzt, könnte er unter sehr tiefen Waschbecken trotz seiner eher geringen Höhe Probleme bereiten.

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Das Modell:

Mit seinem sehr attraktiven und modernen Design konnte uns der Waschbeckenunterschrank Santana von der Posseik Möbelfabriken GmbH auf den ersten Blick überzeugen. Bei diesem Modell handelt es sich nicht um einen typischen Waschbeckenunterschrank, sondern um einen Waschtisch, in den das Waschbecken integriert ist. Mit einer überzeugenden Farbkombination ist diese Waschtischkombination ein gelungener Blickfang im Badezimmer. Der eigentliche Waschtisch besitzt eine anthrazitfarbene Hochglanzfront, das helle Waschbecken aus Mineralguss bildet nach oben hin einen gelungenen Abschluss. Dabei ist das Waschbecken nicht vollständig in den Unterschrank integriert. Stattdessen designten die Hersteller die Waschtischkombination Santana so geschickt, dass das Becken ungefähr anderthalb Zentimeter über den Unterbau herausragt. Der so entstehende farbliche Kontrast zieht den Blick unweigerlich auf sich. Das Waschbecken selbst beinhaltet hochwertige Armaturen aus Echtmetall. Unterhalb des Waschbeckens befindet sich eine Klappe, hinter der sich der geschickt angelegte Stauraum verbirgt.

Das Material:

Der Waschtischschrank Santana besteht aus einem aus MDF gefertigten Unterbau. Das MDF wurde mit einer Hochglanzfolie in Anthrazit überzogen. Das Waschbecken wurde aus Mineralguss hergestellt, die Griffe und Armaturen bestehen aus Metall.

Die Größe:

Diese Hängeschrankkombination mit integriertem Waschbecken besitzt eine Breite von 70 Zentimetern. Die Tiefe ist mit rund 49,5 Zentimetern ausreichend, um genügend Stauraum zu bieten. Die Höhe liegt bei 51 Zentimetern.

Der Aufbau:

Im Gegensatz zu den bisher bei uns vorgestellten Waschbeckenunterschränken handelt es sich bei dem Waschtisch Santana von der Possaik Möbelfabriken GmbH nicht um einen Standschrank, sondern um einen Hängeschrank. Für den Aufbau muss die Kombination so an der Wand platziert werden, dass der Waschtisch die gewünschte Höhe erhält. Hier ist ein Helfer sinnvoll. Geliefert wird der Waschtisch zerlegt, sodass ein Aufbau erforderlich ist. Doch gelingt dieser dank der anschaulichen Aufbauanleitung mühelos. Einzig das Anbringen des Waschtisches an die Wand erfordert ein wenig handwerkliches Geschick, dennoch ist die Montage selbst von ungeübten Heimwerkern recht gut zu bewerkstelligen.

Die Qualität:

Optisch wie auch qualitativ setzt diese Waschtischkombination Maßstäbe. Die uns gelieferten Modelle weisen keine Schäden am Holz, der Hochglanzfolie oder dem Waschbecken auf. Die Kanten wurden alle hervorragend verarbeitet. Ein kleiner Nachteil ist die Schublade, die bei einem unserer Modelle nicht vollständig schließt. Allerdings ist es schwer zu sagen, ob die Schublade nicht korrekt zugeschnitten war oder ob wir uns beim Einbau der Schublade verschätzt haben. Mit eingeklebten Magnetverschlüssen haben wir uns über das Problem hinweggeholfen.

Fazit:

Von der Optik, der Qualität und dem Umfang her müssten wir den Waschplatz Santana von der Posseik Möbelfabriken GmbH sicherlich in unserem Testbericht auf den Podest hieven. Allerdings spricht der doch recht hohe Preis nicht für eine Platzierung unter den ersten drei Rängen. Generell sind wir von dem Waschtisch mit integriertem Waschbecken, einer Schublade und den beigefügten Armaturen begeistert. Wer für sein Badezimmer eine anspruchsvolle Waschgelegenheit sucht und nicht auf übliche Unterschränke zurückgreifen möchte, ist mit diesem Hängetisch sicherlich bestens beraten. Personen, die stattdessen nach einem preisgünstigen Modell suchen, werden diese Kombination wohl nicht auswählen. Allgemein möchten wir sagen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend ist und uns keine Gründe auffielen, warum wir den Waschtisch nicht auf den vierten Platz setzen.

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Das Modell:

Beim Waschbeckenunterschrank Madrid von der Firma FMD Möbel handelt es sich um einen klassischen Waschtischunterschrank mit zwei Türen und ohne einen zusätzlichen Einlegeboden. Das Modell eignet sich ideal zum Verstauen von Putzutensilien, großen Flaschen oder Toilettenpapier. Der obere Boden besitzt einen Ausschnitt für das Siphon. Rund um den Ausschnitt befindet sich eine Schiene, die das Eindringen von Feuchtigkeit in das Holz verhindert. Das Design des Schrankes orientiert sich an zeitgemäßen und modernen Möbelstücken. Die weißen Türen harmonieren mit dem Korpus in einem dunklen Braunton, die beiden Metalltürgriffe verleihen dem Schrank nochmals Eleganz. Anstelle von Stellfüßen besitzt der Waschbeckenunterschrank längere Seitenteile, auf denen der gesamte Schrank zum Ruhen kommt.

Das Material:

Der Korpus wie auch die Front des Waschbeckenunterschranks Madrid bestehen aus einer mit Melamin beschichteten Spanplatte. Die Beschichtung ist in weißem und braunem Holzdekor gehalten.

Die Größe:

Der Schrank besitzt eine Breite von 64 Zentimetern, eine Tiefe von 33 Zentimetern und eine Höhe von rund 56,6 Zentimetern. Die Rückwand endet auf der hälftigen Höhe, der Siphonausschnitt ist ungefähr 8 x 22 Zentimeter groß.

Der Aufbau:

Auch der Waschbeckenunterschrank Madrid wird in Einzelteilen geliefert. Bereits beim Öffnen der Verpackung ist Vorsicht geboten. Anstelle eine zusätzliche Montageanleitung beizulegen, druckt der  Hersteller die Anleitung auf der Umverpackung ab. Dem Schrank liegen die benötigten Dübel und Schrauben bei, ein Akkuschrauber ist nicht unbedingt vonnöten. In unserem Test empfanden wir den Aufbau als sehr einfach und rasch. Da kein Akkuschrauber benötigt wird, eignet sich der Waschbeckenunterschrank sehr gut für eher handwerklich schlecht ausgestattete Haushalte. Einzig der Siphonausschnitt kann Probleme bereiten. Dieser ist sehr klein bemessen, sodass er eventuell vergrößert werden muss. Ist dies der Fall, sollte das nun offen liegende Holz mit einem Schutzlack versehen werden.

Die Qualität:

Qualitativ konnten wir beim Waschbeckenunterschrank Madrid keinerlei Mängel feststellen. Einzig eines unserer Testmodelle wies leichte Schäden an den Kanten auf, die jedoch dem Transport geschuldet waren. Die Kanten der einzelnen Bretter wurden vom Hersteller sorgfältig verleimt, die Lochungen stimmen überein und der Schrank wackelt selbst im leeren Zustand nicht.

Fazit:

Insgesamt hat es dieser Waschbeckenunterschrank verdient, auf den zweiten Rang zu kommen. Die Optik mit den farblich abgesetzten Seitenteilen ist ansprechend, der Schrank an sich sehr robust und der Aufbau überraschend einfach. Ein wenig ärgerlich ist, dass auch dieser Schrank keinen Regalboden besitzt. Ebenso bieten die durchgehenden Stellwände keine Möglichkeit, Bodenunebenheiten auszugleichen. In unserem Test passte der Waschbeckenunterschrank problemlos unter ein Waschbecken, im Gästebad jedoch verhinderten die Wasseranschlüsse den direkten Wandanschluss. Durch die halbhohe Rückwand war es nicht möglich, den Schrank direkt an die Wand zu stellen. Allerdings ist es möglich, die Rückwand leicht auszuschneiden, um den Schrank optimal an die räumlichen Begebenheiten anzupassen.

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Bei dem Waschbeckenunterschrank Sydney handelt es sich um einen relativ schlichten Unterschrank, dessen Anblick dennoch Freude bereitet. Der Badezimmerschrank ist komplett in Weiß gehalten, besitzt Standfüße und weist einen Ausschnitt für den Siphon auf. Besonders eindrucksvoll ist die Liebe zum Detail, die die Oxid7 GmbH als Hersteller beweist. Die beiden Fronttüren besitzen eine Bohlenoptik mit jeweils vier Längsbohlen, die von einer aufgesetzten Umrandung umgeben werden. Auch die Seitenteile besitzen dieses Kassettenmuster und ziehen die Blicke auf sich. Die obere Schrankabdeckung ragt leicht über den Schrank hinaus, wodurch sie sich als ideale Ablagefläche eignet. Ein weiteres sehr attraktives Detail stellt die untere Verkleidung auf der Vorderseite des Schranks dar. Um den Blick nicht direkt auf die Stellfüße zu lenken, setzen die Hersteller des Waschbeckenunterschranks auf eine bogenförmige Verzierung, die sich zwischen den vorderen Beinen erstreckt. Die Türen besitzen Knäufe und werden mittels eines Magneten fest verschlossen. Der einzige Nachteil des Badezimmerschrankes ist das fehlende Ablagebrett im Innenraum des Schranks. Handwerklich geschickte Käufer können jedoch mühelos mit wenigen Handgriffen ein Regalbrett einsetzen.

Das Material:

Der Waschbeckenunterschrank Sydney besteht aus MDF, welches mit einer wasserfesten Beschichtung versehen wurde. Das MDF wird sowohl für den Korpus, als auch für die Front eingesetzt. Einzig die Türgriffe bestehen aus weiß lackiertem Holz.

Größe:

Mit einer Breite und Höhe von je 60 Zentimetern und einer Tiefe von 30 Zentimetern passt der Waschbeckenunterschrank Sydney auch in kleine Badezimmer. Der Siphonausschnitt weist eine Größe von 16 x 16,5 Zentimetern auf.

Der Aufbau:

Dieser Punkt interessiert uns in unserem Test natürlich besonders. Lässt sich der Waschbeckenunterschrank Sydney einfach und rasch aufbauen oder erfordert bereits die Aufbauanleitung ein Studium höherer Leistungsklassen? Das gelieferte Paket war recht klein, die Montageanleitung fanden wir sofort. Kurz die Schrauben zählen, dann ging es los. Bei beiden unserer Testschränke waren sämtliche in der Anleitung angegebenen Materialien vorhanden. Um den Test authentisch zu gestalten, entschieden wir uns dafür, die Schränke jeweils von einer Frau und von einem Mann aufbauen zu lassen.

Grundsätzlich gestaltete sich der Aufbau recht leicht. Leider mussten wir feststellen, dass die Dübellöcher bei einem unserer Modelle zu tief gebohrt waren, sodass ein wenig Improvisation nötig wurde. Zudem stimmen die Vorbohrungen an den Türen nicht zu einhundert Prozent, wodurch es kaum möglich ist, die Türen exakt aufeinander auszurichten. Allerdings wird dieser Makel erst beim genauen Hinsehen deutlich. Der Aufbau selbst ging wirklich schnell. Ein Makel wurde uns erst nach dem Aufbau bewusst. Der Siphonausschnitt ist sehr schmal bemessen, wodurch es kaum möglich ist, den Schrank komplett an die Wand heranzuschieben. Allerdings lässt sich der Ausschnitt mit einer Stichsäge relativ gut erweitern. Natürlich muss die Schnittkante anschließend mit weißem Lack versiegelt werden.

Qualität:

Natürlich ist bei einem Waschbeckenunterschrank für diesen Preis  keine ausgezeichnete Qualität zu erwarten. Der Waschbeckenunterschrank Sydney darf dennoch als solide bezeichnet werden. Die Front wie auch die Seitenteile weisen kleine Dellen auf, die jedoch nur beim genaueren Hinsehen sichtbar werden. Auch, dass die einzelnen Bauteile nicht optimal aufeinander abgestimmt sind, schmälert die Qualität. Nicht befüllt wackelt der Badschrank ein wenig, dies gibt sich jedoch, sobald Putzmittel oder andere Badutensilien im Innenraum verstaut wurden. Leider sind die Stellfüße nicht verstellbar, wodurch Bodenunebenheiten nicht ausgeglichen werden können.

Fazit:

Wer einen günstigen Waschbeckenunterschrank sucht, ist mit dem Modell Sydney gut beraten. Die Optik ist ansprechend, die Maße des Schranks eignen sich hervorragend für kleine Bäder oder für den Einsatz im Gästebad. Störend ist, dass der Schrank keine Vorrichtung zum Einschieben eines Regalbretts hat, sowie, dass die Füße nicht verstellbar sind. Ebenso irritiert der schmale Siphonausschnitt. Wir haben unsere Modelle mittlerweile selbst im Einsatz und konnten keinerlei markante Schwächen feststellen. Allerdings erscheint die obere Platte relativ instabil, sodass wir empfehlen, den Waschbeckenunterschrank Sydney nicht befüllt an der Platte allein anzuheben.

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Den schlichtweg unter das Waschbecken gestellten Unterschrank kennt wohl jeder. Immerhin war er in den letzten Jahrzehnten ein gern gesehenes Möbelstück in Badezimmern. Mittlerweile gilt aber wieder das Motto „Back to the roots“, was beinhaltet, dass stattliche Waschtische Einzug in die Badezimmer erhalten. Sie sind praktisch, wirken elegant und inkludieren gleich das Becken mit dem Unterschrank.

Waschtische mit Unterschrank beleben das Ambiente

Insbesondere in gediegenen und hochwertig ausgestatteten Badezimmern bietet sich die Anschaffung eines Waschtisches mit eingebautem Unterschrank an. Den Designern dieser Waschmöglichkeiten mangelt es gewiss nicht an Ideen, sodass der Markt ein breites Spektrum an Modellen bietet. Mal ist die Form des Beckens rund, mal ist es eckig und teilweise orientiert es sich den mittelalterlichen, auf einen Schrank gestellten Waschschüsseln. Eines haben die modernen Waschtische jedoch gemeinsam: Sie schenken dem Raum ein wunderbares, ja, fast schon herrschaftliches Ambiente und bieten viel Stauraum. Je nach Modell ist der integrierte Unterschrank rund, teilweise ist er auch deutlich breiter, als das in ihn eingelassene Waschbecken. Solche Waschtische mit Schrank besitzen eine wunderbare Abstellfläche, die zu Dekorationen oder auch zum Abstellen von Hygieneartikeln einlädt.

Die Möglichkeiten der Waschtische

Wie bereits erwähnt, erdenken Designer immer neue Kreationen, um das moderne Bad in eine Wohlfühloase zu verwandeln. Insbesondere die Waschbecken mit integrierten Unterschränken beweisen dies. Allgemein können Suchende aus zwei Varianten wählen:

  1. Waschtische mit Wandanschluss
  2. Frei stehende Waschbecken

Waschtische mit Wandanschluss eignen sich insbesondere für kleinere Badezimmer, in denen ein frei stehendes Waschbecken nur unnötigen Platz einnehmen würde. Je nach Größe und Art werden die Waschbecken direkt an der Wand befestigt. Der Schrank schließt also direkt an die Wand an und hängt häufig schwebend an dieser. Alternativ gibt es die in Schränke eingelassenen Waschbecken mit Stellfüßen. Solche Modelle eignen sich optimal für Haushalte, die nur ungern die Fliesen anbohren möchten.

Frei stehende Waschbecken hingegen beleben großflächige Badezimmer und verleihen ihnen einen extravaganten Hauch. Allerdings bieten diese Modelle auch Nachteile. Wahlweise müssen sie recht nah an den Wasseranschlüssen platziert werden, oder aber, es muss ein eigener Wasseranschluss im Bodenbereich gelegt werden. Anderenfalls bleiben der Siphon sowie die Anschlüsse sichtbar und trügen den ästhetischen Schein.

Materialien zum Verlieben

Hochglanzfronten, die wie Marmor wirken, ein elegantes Weiß oder Naturfarben – wenn die Designer schon bei den Formen von Waschtischen mit integrierten Unterschränken keine Grenzen kennen, so auch nicht bei der Materialienwahl. Für den Verbraucher bedeutet dies, dass er garantiert ein neues Badmobiliar nach seinem Geschmack findet. Momentan stehen sich zwei Stilrichtungen in starker Konkurrenz gegenüber. Mit hochglänzenden Fronten ausgestattete Badschränke, die häufig sogar in kräftigen Farben den ganzen Raum dominieren bedienen die eine Seite. Gerade in Kombination mit glänzenden Griffen, Verzierungen der eingelassenen Schubladen oder mit markanten Formen wirken diese Badmöbel überaus attraktiv. Für den Liebhaber des rustikalen und natürlichen Charmes bieten die Designer natürlich ebenfalls traumhafte Waschtische. Echtholz oder gar Rattan prägen das Bild und fügen dem Badezimmer ein praktisches Mobiliar hinzu.

Mehr Staufläche im Waschbecken mit Unterschrank

Vielfach unterscheiden sich Waschbecken mit einem integrierten Unterschrank auch bezüglich des Stauraums von einfachen Unterschränken. Denn anstelle der meist genutzten Türen, hinter denen sich ein Stauraum ohne Regale befindet, bieten die integrierten Schränke Schubladen und Regalsysteme. Je nach Modell verfügen die Schränke über zwei Schubladen, die durchaus die gesamte Breite des Waschtisches ausmachen können. Solche Schränke erweitern ein Doppelwaschbecken natürlich ungemein. Zusätzlich integrieren die Designer häufig noch eine Stellfläche für Handtücher, die hinter einer Tür verstaut werden. Wer das offene Design schätzt, erhält auf dem Markt Schubladenschränke mit integrierten offenen Regalen.

Auf dem Weg zur Wohlfühloase

Waschbecken mit integrierten Unterschränken erhöhen sicherlich den Wohlfühlfaktor in modernen Bädern und sorgen für ein optisches Highlight. Wer mit dem Gedanken spielt, einen solchen Waschtisch anzuschaffen, sollte die Möglichkeit von Doppelwaschbecken in Betracht ziehen. Durch die erweiterte Breite kommt der Unterschrank besonders zur Geltung und kann sogar mit einem Apothekerschrank dienen. Zudem lockert ein Doppelwaschbecken das morgendliche Hygieneprogramm auf. Endlich finden zwei Personen Platz am Waschtisch und können sich gemeinsam auf den Tag vorbereiten. Mittlerweile scheint es beinahe, als gehören Doppelwaschbecken schon zum guten Geschmack, allerdings eignen sich die Waschmöglichkeiten ausschließlich für große Badezimmer. Wer keinen ausreichenden Stellplatz hat, kann zumindest optisch das Raumangebot vergrößern. Einzelwaschtische mit einem hängenden Unterschrank lassen den Raum durch die Freifläche unterhalb des Schranks gleich größer wirken. Wer nun noch eine integrierte Beleuchtung, beispielsweise LED-Streifen unterhalb des Hängeschranks anbringt, gewinnt optisch ein Vielfaches an Platz. Natürlich sind solche Hängeschränke auch im Alltag überaus praktisch. Unter ihnen gelingt das Putzen im Handumdrehen und endlich hängt der Staubsauger nicht mehr an den Stellfüßen fest.

Worauf sollte beim Kauf eines Waschbeckenunterschrankes geachtet werden?

Auf was kommt es eigentlich beim Kauf eines Waschbeckenunterschranks an? Diese Frage stellen wir uns spätestens, wenn wir im Möbelhaus oder im Internet vor der Wahl eines selbigen stehen. Sicherlich, das wichtigste Kriterium kann von keinem Ratgeber beschrieben werden. Immerhin kommt es in erster Linie auf den persönlichen Geschmack des Käufers an – und darauf, dass sich der Waschbeckenunterschrank optisch in das Interieur des Badezimmers einfügt. Dennoch, damit der Käufer über viele Jahre hinweg Freude an dem Aufbewahrungsschrank hat, sollten einige Punkte beachtet werden.

Welches Material eignet sich?

Grundsätzlich sind Badezimmerschränke für eben diesen Raum konzipiert. Doch könnten naturbelassene Hölzer bei einer extrem hohen Luftfeuchtigkeit aufquellen. In Badezimmern ohne Fenstern und einer nicht ausreichenden Lüftung, sollte dieser Umstand auf jeden Fall bedacht werden. Für solche Räume eignen sich Waschbeckenunterschränke mit einer durchgängigen Kunststoffbeschichtung besonders. Auch Schränke aus Metall, beispielsweise Gusseisen, halten einer hohen Luftfeuchtigkeit mühelos stand. Doch Vorsicht: Besitzen Gusseisenschränke eine raue Oberfläche, wirkt sie zwar samtig und interessant, leistet beim Putzen aber deutlichen Widerstand. Feuchter Staub setzt sich in den Vertiefungen ab und ist nur schwer zu entfernen.

Erst messen, dann kaufen

Da ist er: der neue Waschbeckenunterschrank. Jetzt braucht er nur noch aufgebaut und unter das Waschbecken geschoben werden. Doch an dieser Stelle kommt oftmals das böse Erwachen. Der Schrank passt nicht. Vor dem Kauf eines Waschbeckenunterschranks sollte der zur Verfügung stehende Platz immer ausgemessen werden. Zu den wichtigen Maßen zählen längst nicht nur die Breite des Standorts und eventueller Nischen. Auf die Höhe kommt es ganz besonders an. Waschbecken werden nicht in einer genormten Höhe angebracht. Einige Hausbesitzer befestigen das Becken relativ tief, sodass hohe Waschbeckenunterschränke nicht unter das Becken geschoben werden können. Hängt das Becken hoch an der Wand, bildet sich eine unschöne Lücke, die wiederum einen Ausblick auf das Siphon bietet. Ebenso empfiehlt es sich, die Abstände der Wasseranschlüsse und des Siphons auszumessen. Nichts ist ärgerlicher, als ein Waschbeckenunterschrank, der zwar von seiner Höhe unter das Waschbecken passt, dessen Ausschnitt jedoch nicht breit genug ist. Zusammengefasst sollten folgende Maßen genommen werden:

  • der zur Verfügung stehende Platz,
  • die Höhe des Waschbeckens,
  • die Breite des Siphons,
  • die Position der Anschlüsse.

TIPP: Handwerklich geschickte Personen können den Ausschnitt des Waschbeckenunterschranks mit einer Stichsäge nachträglich verbreitern. Die Schnittkante sollte mit einem Lack gestrichen werden, damit die Feuchtigkeit nicht in das Holz eindringen kann.

Die Wahl von höhenverstellbaren Unterschränken ist ebenfalls empfehlenswert. Nicht nur lässt sich die Höhe des Schranks leicht auf das Waschbecken abstimmen, auch können Bodenunebenheiten durch die verstellbaren Füße ausgeglichen werden.

Die Optik des Waschbeckenunterschranks

Natürlich besitzt jeder Mensch einen eigenen Geschmack. Dennoch ist es ratsam, sich vor dem Kauf eines Waschtischunterschranks Gedanken über dessen Optik zu machen:

Wie soll der Schrank genutzt werden?

Dient er zur Aufbewahrung von Toilettenpapier, Putzutensilien und Hygieneartikeln? In diesem Fall eignen sich Schränke mit gläsernen oder transparenten Kunststofftüren nur bedingt. Solche Modelle bieten jedoch einen hervorragenden Stauraum für Handtücher.

Kann der Innenraum des Waschbeckenunterschranks erweitert werden?

Die Frage mag seltsam klingen, doch besitzen die wenigsten Waschbeckenunterschränke Regalbretter. Um einen soliden Stauraum zu erhalten, ist es von Interesse, ob eventuell kleine Hängeregale in den Schrank integriert werden können. Ebenso sollte der Schrank ausreichende Maße für die gängigen Aufbewahrungsboxen haben.

Steht der Schrank direkt neben der Dusche oder der Badewanne?

Für diese Fälle eignen sich besonders beschichtete Schränke oder Waschbeckenunterschränke aus witterungsbeständigen Hölzern. Umso näher der Schrank an einer direkten Wasserquelle steht, desto größer ist die Gefahr, dass das Holz aufquillt.

Vorsicht: Vor dem Aufstellen von melaminbeschichteten Waschtischschränken darauf achten, dass die Beschichtung durchgängig ist und keine Fehler enthält. Anderenfalls kann wieder Feuchtigkeit in den Pressspan eindringen.

Nicht das erste Modell wählen

Wie bei vielen anderen Möbeln und Produkten gilt auch beim Waschbeckenunterschrank, dass ein Vergleich stets sinnvoll ist. Nicht nur gibt es auf der Preisebene deutliche Unterschiede – auch die Qualität des Schranks kann je nach Anbieter deutlich variieren. Testberichte und Kundenmeinungen bieten im Internet eine optimale Grundlage, um einen hochwertigen Waschbeckenunterschrank zu erhalten. Übrigens hilft es auch bei einem geplanten Onlinekauf, vorab Möbelhäuser zu besuchen. Nicht selten ergeben sich aus dem Besuch Anregungen, die über das Internet günstig in die Tat umgesetzt werden können.